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SUMMARY:Klaus Wertenbroch: Laziness and (mis)behavior – an evidence based approach for public and private interventions
DESCRIPTION:Klaus Wertenbroch ist Professor für Marketing am INSEAD\, Europe Campus\, in Fontainebleau\, Frankreich\, und Chefredakteur des Journal of Marketing Behavior der European Marketing Association (EMAC). Er ist Experte für Verhaltensökonomie und Konsumentenentscheidungen\, strategisches Markenmanagement und Preisgestaltung und leitet das Strategic Marketing Programme von INSEAD. \nDer Verhaltensökonom forscht zur strategischen Bedeutung von Behavioral Economics für Marketing und Politik – insbesondere zum Design von Interventionen\, die Menschen vor Fehlentscheidungen aufgrund mangelnder Selbstkontrolle schützen können. Wertenbroch hat an Initiativen der öffentlichen und privaten Finanzwirtschaft (z.B. Citigroup\, Friedrich-Ebert-Foundation\, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung/DIW\, OECD\, U.S. Treasury Department) mitgewirkt\, etwa um Massnahmen gegen Überschuldung zu testen und zu implementieren. \nSeine Forschung ist in führenden wissenschaftlichen Zeitschriften wie dem Journal of Consumer Research\, Journal of Marketing Research\, Journal of Marketing Research\, Marketing Science und Psychological Science erschienen. Es wurde von der Financial Times\, Sloan Management Review und Harvard Business Review vorgestellt und erhielt internationale Zeitungs-\, Radio- und Fernsehberichte\, unter anderem von BBC Radio\, Le Figaro\, National Public Radio\, Nightly Business Report\, Psychology Today\, Tagesspiegel\, The Economist.com und U.S. Industry Today.
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SUMMARY:Marie Claire Villeval: Teamwork & Leadership
DESCRIPTION:Marie Claire Villeval ist Forschungsprofessorin für Wirtschaftswissenschaften am National Center for Scientific Research (CNRS) und Mitglied des Forschungsinstituts GATE (Groupe d’Analyse et de Théorie Economique) an der Universität Lyon\, Frankreich. \nIhre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen experimentelle Ökonomie\, Verhaltensökonomie\, öffentliche Ökonomie und Personalökonomie. Dazu gehören die Durchführung von Labor- und Feldexperimenten zu Betrug und Steuerhinterziehung\, Anreizen und Motivation\, Teamarbeit und Führung\, Strafe und Kooperation\, Statussuche und Ego-Nutzen\, Selbstbild\, Emotionen. \n 
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SUMMARY:Matthias Sutter: Die Entdeckung der Geduld – Ausdauer schlägt Talent
DESCRIPTION:Es steckt sehr viel Evidenz im Sprichwort\, dass es oft der Geduldige ist\, der Erfolg hat. Das wird Matthias Sutter\, einer der führenden Verhaltensökonomen im deutschsprachigen Raum\, am 7. November 2018 beim Vienna Behavioral Economics Network diskutieren. \nEr ist überzeugt: Wer imstande ist\, dem Impuls zu widerstehen\, sich sofort etwas Gutes zu tun\, weil er durch Abwarten auf lange Sicht mehr erreichen kann\, hat tendenziell mehr Erfolg im Leben. \nDiese Überzeugung beruht auf zahlreichen experimentellen Studien\, die zeigen\, was Menschen mit mehr Beharrlichkeit alles erreichen können\, welche Faktoren ihre Ausdauerfähigkeit entscheidend beeinflussen – und wie wir unsere eigene Ungeduld und die unserer Kinder erfolgreich bändigen können.
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SUMMARY:Michael Kosfeld: Vertrauen als Schmiermittel für Wirtschaft und Gesellschaft
DESCRIPTION:Was ist der Grund dafür\, dass ich als Geschäftsmann meinem Partner vertraue? Oder als Chef meinen Mitarbeitern? Und was macht es aus\, dass wir Regierungen vertrauen? \nDas sind Fragen\, die Michael Kosfeld\, Direktor des Frankfurter Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung\, schon lange beschäftigen. Der Verhaltensökonom erforscht die Basis sozialer Interaktionen\, die Psychologie von Anreizen und eben die Grundlagen von Vertrauen als eine der ganz wichtigen Variablen unserer Gesellschaft. \nKosfeld ist seit 2008 Professor für BWL\, insbesondere Organisation und Management an der Goethe-Universität in Frankfurt. Nach dem Studium der Mathematik und Ökonomie an der Universität Bonn und dem Institut für Höhere Studien in Wien promovierte er 1999 in Ökonomie an der Universität Tilburg. Anschließend war er bis 2008 am Institut für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich tätig. \nMichael Kosfeld ist Direktor des Frankfurter Labors für Experimentelle Wirtschaftsforschung (FLEX) und des Center for Leadership and Behavior in Organizations (CLBO). \nPersönliche Website von Michael Kosfeld \n \n\nMitveranstaltet von der Julius Raab Stiftung.
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SUMMARY:Gerhard Fehr & Martin Kocher: Sucht\, Verlangen und Freiheit
DESCRIPTION:Gerhard Fehr\nMartin Kocher\nMenschen neigen zu Süchten. Und in einer freien Gesellschaft ist Suchtverhalten in vielen Zusammenhängen auch akzeptiert\, etwa beim Alkoholkonsum – und nicht zuletzt auch beim Rauchen\, das in Österreich seit dem Kippen des allgemeinen Rauchverbots in der Gastronomie zu erhitzten Debatten führt. \nEin wichtiger Aspekt ist die schwierige Balance zwischen individueller Freiheit (inklusive des Rechts auf Selbstzerstörung) und der regulativen Eingriffe\, um die Folgekosten von Süchten auf die Gesellschaft zu senken. Diese Zusammmenhänge werden auch in der Verhaltensökonomie intensiv erforscht – und daraus ergeben sich Ansätze\, wie man Menschen zu einem anderen – weniger von Sucht getriebenen – Verhalten anregen könnte. \nZum Beispiel spielt das Gruppenverhalten – insbesondere die Kooperation – bei Süchten eine wichtige Rolle. Ein Grossteil der Menschen ist prinzipiell bereit zur Kooperation ist\, jedoch kann eine Minderheit von Egoisten die Kooperation zerstören – ein wichtige Erkenntnis für das Design von Maßnahmen gegen Suchtverhalten \nDies kann man etwa beim Rauchverbot in öffentlichen Räumen beobachten. Wenn es vereinzelte Egoisten brechen\, bricht die Kooperation fürs Nichtrauchen zusammen – und immer mehr Menschen werden trotz Rauchverbots rauchen. \nDiese und viele weitere Themen werden Gerhard Fehr (CEO und Executive Behavioral Designer von FehrAdvice& Partners)\, und Martin Kocher (Verhaltensökonom und Leiter des Instituts für Höhere Studien IHS) auf Basis des evidenzbasierten Wissens der Verhaltensökonomie diskutieren. \nModeration: Esther Mitterstieler\, Chefredakteurin NEWS \n\nMitveranstaltet von \n \n\n 
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SUMMARY:Bertil Tungodden: Welfare State\, Responsibility\, and Fairness
DESCRIPTION:Bertil Tungodden ist Professor am Department of Economics der Norwegian School of Economics (NHH)\, und ebendort auch Co-Direktor der Forschungsgruppe The Choice Lab. \nDer Verhaltensökonom forscht zu Entwicklungsökonomie\, Verteilungsgerechtigkeit und Sozialwahltheorie. Tungodden hat zahlreiche Beiträge in internationalen Fachzeitschriften in den Bereichen Wirtschaft und Philosophie veröffentlicht. \nBeim VBEN spricht er zum Thema “Welfare State\, Responsibility\, and Fairness.” \nIm Anschluss an die Keynote diskutieren Martina Tiwald und Petr „Peko“ Baxant mit Tungodden und dem Publikum zum Thema. Tiwald\, 23\, ist Vorsitzende der Österreichischen Bundesjugendvertretung (BJV).  Die BJV vertritt 53 Kinder- und Jugendorganisationen\, denen insgesamt eine Million junger Menschen angehören. Baxant\, 41\, ist österreichischer Politiker (SPÖ)\, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats und Präsident des Wiener Basketballverbandes.
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SUMMARY:Andrew Oswald: Happiness and Work
DESCRIPTION:Andrew Oswald ist ein britischer Ökonom. Er ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Warwick. \nNach seiner Promotion arbeitete er unter anderem als Professor und Forscher an der University of Oxford\, der Princeton University\, der Universität Stockholm\, der London School of Economics\, am Dartmouth College\, dem National Bureau of Economic Research\, an der Harvard University\, der Cornell University\, und der Universität Zürich. Seit 1996 ist er Professor an der University of Warwick. \nOswald hat sich vor allem mit Arbeitsökonomie beschäftigt und viele Papiere veröffentlicht. Später begann er\, in den Grenzbereichen zwischen Ökonomie\, Epidemiologie und Psychologie zu forschen. \nAnschließend an Oswalds Vortrag wird Doris Tomanek\, Mitglied des Vorstandes der UniCredit Bank Austria AG\, die Brücke zur Praxis schlagen.Tomanek ist Absolventin der Wirtschaftsuniversität Wien und war in unterschiedlichen Führungspositionen in Österreich und CEE tätig\, ehe sie 2005 in die Bank Austria wechselte. Heute ist wie Mitglied des Vorstandes der UniCredit Bank Austria AG\, zuständig für Human Capital. \n———- \nDiese Veranstaltung wird von der Arbeiterkammer Wien mitveranstaltet.
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SUMMARY:Iris Bohnet: What Works – Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann
DESCRIPTION:Iris Bohnet (Jahrgang 1966) ist eine Schweizer Akademikerin\, Verhaltensökonomin und Professorin für Public Policy an der Harvard Kennedy School in Cambridge\, Massachusetts. \nBohnet schloss ihr Ökonomiestudium an der Universität Zürich im Jahr 1997 ab. Danach verbrachte sie ein Jahr als Research Fellow an der Haas School of Business an der Universität Berkeley in Kalifornien. Anschliessend wurde sie im Jahr 1998 Assistenzprofessorin an der Harvard-Universität\, seit dem Jahr 2006 ist sie Professorin sowie seit 2011 Dekanin der Wirtschaftsfakultät. Bohnet ist die erste ordentliche Schweizer Professorin an der Harvard-Universität. \nSie forscht und publiziert in den Bereichen Entscheidungs- und Verhandlungstheorie\, aber auch zur Geschlechtergleichstellung. Dies ist auch das Thema ihres aktuellen Buches “What Works: Gender Equality by Design”. \nWebsite \nhttps://www.youtube.com/watch?v=niH9wfKsUIc
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SUMMARY:Aldo Rustichini: Morality\, Policy and the Brain
DESCRIPTION:Aldo Rustichini is Professor of Economics at the University of Minnesota. He is Fellow of the Econometric Society\, and member of the Game Theory Council. He is associate Editor in several international Journals (Journal of Mathematical Economics\, Games and Economic Behavior\, PLOS One). He is coordinating and directing research groups in the USA\, in UK (University of Cambridge) and Italy (Bocconi University). His research interests are in Game Theory\, Decision Theory\, Experimental Economics and Neuroeconomics. \nWebsite \nDieser Abend wird in Kooperation mit der Wirtschaftsuniversität Wien veranstaltet. \n \n 
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SUMMARY:James Alm: How to improve Tax Compliance – Behavioral Economics & Public Policy
DESCRIPTION:James Alm is Professor and Chair of Economics at Tulane University in New Orleans\, LA. Alm’s most recent research areas include tax compliance and tax evasion\, the marriage tax\, tax and expenditure limitations\, tax amnesties\, taxpayer responses to tax reforms\, enterprise zones\, the determinants of state economic growth\, and corruption.  \nHe has worked extensively on fiscal and decentralization reforms in numerous countries\, including Bangladesh\, Jamaica\, Grenada\, Indonesia\, Turkey\, Hungary\, China\, Egypt\, the Philippines\, Russia\, Uganda\, Nigeria\, India\, Colombia\, Nepal\, Ukraine\, Pakistan\, South Africa\, and Tunisia. Alm’s international projects have been funded by the World Bank\, the U.S. Agency for International Development\, the United Nations Development Program\, and the International Monetary Fund. \nWebsite
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SUMMARY:Uri Gneezy: How Incentives lead to better performance. An evidence-based view
DESCRIPTION:Uri Gneezy is the Epstein/Atkinson Endowed Chair in Behavioral Economics and Professor of Economics & Strategy at the University of California\, San Diego’s Rady School of Management. \nGneezy\, who frequently contributes to the Freakonomics website\, is known for designing simple\, clever experiments to demonstrate behavioral phenomena that open up new research directions in behavioral economics. Examples include his work on when and how incentives work\, deception\, gender differences in competitiveness\, and behavioral pricing. \nGneezy and coauthor John A. List have published a book on the hidden motives and undiscovered economics of everyday life\, titled “The Why Axis.” \n \nAfter Gneezy’s talk\, Rudolf Vogl will join the discussion to discuss the practical implications of the topic. \nRudolf is an Austrian and holds a Master’s Degree in Law from the University of Vienna. Since 2004\, he has been heading the Human Resources function for Raiffeisen Bank International (RBI)\, Vienna\, Austria\, RBI-Group and RZB-Group. He manages global HR for a network of 14 banks in CEE and several branches and representative offices in other markets\, in total for about 50\,000 employees. \nBefore that he headed HR for the Continental Europe Division of Gallaher Plc\, London for 2 years. He was leading the human resources teams in Western and Eastern Europe. For over 10 years he also held various senior HR functions with Eli Lilly & Comp. in Europe and the U.S. Rudolf started his career as a Customs Officer and later on moved to the Department for Organization & Personnel at the Ministry of Finance in Austria.
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SUMMARY:Jean-Robert Tyran & Gerhard Fehr: The Power of Nudges - Einsatz & Grenzen sanfter Stupser
DESCRIPTION:Seit Richard Thalers und Cass Sunsteins Buch “Nudge” sind die kleinen Stupser\, die das Verhalten von Menschen in gewünschte Richtungen lenken können\, ein grosses Thema für viele politische Entscheidungsträger: Sunstein berät Barack Obama\, Thaler arbeitete für öffentliche Auftraggeber in Dänemark\, Frankreich und Grossbritannien\, wo der ehemalige Premier David Cameron 2010 ein “Behavioral Insights Team” eingerichtet hat. \nAn diesen Initiativen zeigt sich mittlerweile\, wie Nudges in der Public Policy-Praxis wirken. Die Ergebnisse sind vielversprechend\, wie der Economist schon 2012 schrieb. Sie helfen\, die Steuermoral zu verbessern\, reduzieren achtlos weggeworfenen Müll auf den Strassen\, setzen Anreize\, den Energieverbrauch zu reduzieren oder regen zu einer Entscheidung für gesünderes Essen an – ohne dabei die Wahlfreiheit des Einzelnen einzuschränken. \nDer Economist dazu: “Die Nudge-Revolution führt dazu\, dass gesetzliche Regelungen geschaffen werden\, die tatsächlich das Verhalten der Menschen im richtigen Leben einbeziehen. Und sie erlaubt\, dass Ideen zuerst in kleinem Rahmen getestet werden\, ehe sie im grossen Stil implementiert werden.” \n1. Vortrag:  “Von der Wissenschaft zur Praxis: Möglichkeiten und Grenzen der Verhaltensökonomik”\, Univ. Prof. Jean-Robert Tyran \n \nTyran ist Universtätsprofessor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Wiener Fakultätszentrums für Experimentelle Wirtschaftsforschung. Er erforscht in seiner Arbeit vor allem\, wie Märkte und Demokratien durch die begrenzte Rationalität des Menschen und dessen sozialen Präferenzen geprägt werden. \nEines seiner aktuellen Projekte ist der Aufbau einer internetbasierten Plattform für die Durchführung von großen ökonomischen Experimenten. (iLEE). In diesem Video erklärt er die Hintergründe und den Nutzen von ökonomischen Experimenten. \n2. Vortrag: “Verhaltensökonomie ist nicht Nudging – aber Nudging ist Verhaltensökonomie. The Power of Nudges – Einsatz und Grenzen sanfter Stupser”\, Gerhard Fehr\, CEO FehrAdvice & Partners AG (http://www.fehradvice.com) \n \nGerhard Fehr ist Absolvent der Universität Wien in Wirtschaftswissenschaften mit Studienaufenthalten an der UCLA und Harvard\, ausgebildeter Journalist und hat mehr als 15 Jahre Managementerfahrung im Investment Banking\, der Medienbranche und dem Kreditkartenmarkt. \nMit seinen profunden Kenntnissen von Marktmechanismen\, Unternehmensstrukturen\, Hierarchien und Prozessen und seinem praktischen Knowhow in Behavioral Economics ist er ein gesuchter Gesprächspartner für die Politik\, die Wirtschaft und NGOs. \nAls CEO von FehrAdvice & Partners berät er Aufsichts- und Verwaltungsräte\, CEOs und TOPmanager in Themen der Corporate Governance\, Behavioral Change und anderen Anwendungsgebieten der Verhaltensökonomie. \nWeitere Informationen über Nudging finden Sie hier. \n———- \nNach den Vorträgen gibt es bei Getränken und Snacks weitere Möglichkeiten für Diskussionen und Networking.
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SUMMARY:John List: Behavioral Economics – Field Experiments as a Revolution in Economics & Politics
DESCRIPTION:Politik ist immer noch sehr oft von Ideologie gepägt. Probleme werden identifiziert\, je nach Weltbild werden Lösungen vorgeschlagen und diskutiert – eine setzt sich durch. Dabei könnten Politik und Entscheidungsträger schon längst auf empirische Daten zurückgreifen.  \nWelche Intervention wirkt – und welche nicht? Diese Frage wird von Verhaltensökonomen schon seit Jahren experimentell untersucht. Die Erkenntnisse bilden eine Grundlage für neue Initiativen und Gesetze\, die nicht auf persönlichen Einschätzungen\, sondern auf Evidenz basiert. \nBeim ersten Treffen des Vienna Behavioral Economics Network diskutieren die beiden Verhaltensökonomen John List (University of Chicago) und Jean-Robert Tyran (Universität Wien) das grosse Potenzial von Feldexperimenten für eine evidenzbasierte Politik. \n1. Speaker & Einführung: Jean-Robert Tyran\, Univ. Prof. in Experimental Economics at University of Vienna (Website) \n \nTyran ist Universtätsprofessor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Wiener Fakultätszentrums für Experimentelle Wirtschaftsforschung. Er erforscht in seiner Arbeit vor allem\, wie Märkte und Demokratien durch die begrenzte Rationalität des Menschen und dessen sozialen Präferenzen geprägt werden. \nEines seiner aktuellen Projekte ist der Aufbau einer internetbasierten Plattform für die Durchführung von großen ökonomischen Experimenten. (iLEE). In diesem Video erklärt er die Hintergründe und den Nutzen von ökonomischen Experimenten. \n2. Speaker & Key Note Lecture: “How Field Experiments provide insight for education and early childhood development – an evidence based view”\, John List\, Professor of Experimental Economics\, University of Chicago (Website) \n \nList gehört einer neuen Generation von Ökonomen an\, die systematisch untersuchen\, wie sich die Menschen in der Wirtschaftswelt tatsächlich verhalten. Große Teile seiner Arbeit sind Feldexperimenten gewidmet. So untersucht er etwa\, mit welchen Interventionen armen Kindern zu einem erfolgreichen Aufstieg verholfen werden kann. Seit 2015 zählt ihn Thomson Reuters zu den Favoriten auf einen Wirtschaftsnobelpreis. \n“My passion is using field experiments to explore economic questions. I view field experiments as representing a unique manner in which to obtain data because they force the researcher to understand everyday phenomena\, many of which we stumble upon frequently. Merely grasping the interrelationships of factors in field settings is not enough\, however\, as the field experimenter must then seek to understand more distant phenomena that have the same underlying structure. Until this is achieved\, one cannot reap the true rewards of field experimentation. For a fuller exposition of my views on field experimentation\, take a look at a recent interview with Aaron Steelman of the Federal Reserve Bank of Richmond. \nTo obtain data for my field experiments\, I have made use of several different markets\, including countless charitable fundraising activities\, the Chicago Board of Trade\, Costa Rican CEOs\, the new automobile market\, sports memorabilia markets\, coin markets\, auto repair markets\, open air markets located throughout the globe\, various venues on the internet\, several auction settings\, shopping malls\, various labor markets\, and grammar and high schools. \nMore recently\, I have been engaged in a series of field experiments with various publicly traded corporations—from car manufacturers to travel companies. I view this as exciting because I can put economic theories and approaches on the line in the markets economists concern themselves. Not only have results proven to be informative and valuable\, but also above expectations\, as successful field experiments yielding quite interesting data patterns have been generated. Overall\, the data that I have collected has provided insights into many subsets of microeconomics including pricing behavior\, discrimination in the marketplace\, the valuation of non-marketed goods and services\, public good provisioning\, behavioral anomalies\, charitable giving\, auction theory\, and the role of the market in the development of rationality.” \n———- \nEintritt ist frei\, Dresscode ist casual smart. \nNach den Vorträgen gibt es bei Getränken und Snacks weitere Möglichkeiten für Diskussionen und Networking.
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